Fliegenfischen im Fluss Tornio/ Torne in Lappland

 

In vielen Flüssen Finnlands wie dem Tana („Tenojoki” auf Finnisch) oder dem Fluss Oulujoki ist Fliegenfischen schon seit über einem Jahrhundert Tradition. Die Traditionen des Fliegenfischens für den Fluss Tornio ab dem 19. Jahrhundert oder der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts können nicht immer in Texten oder Allgemeinwissen gefunden werden. Nach dem der Lachsbestand des Fluss Tornios am Anfang 1990er Jahre angestiegen ist, hielt die Idee, dass der Fluss für das Fliegenfischen nicht geeignet war, lange Zeit an. Dieser Mythos, wie auch immer, wurde in den letzten 20 – 30 Jahren als komplett falsch bewiesen.

Der Tornio ist ein mächtiger Fluss und die Hauptstrategie für das Fliegenfischen ist, die richtigen Stellen zum Fischen zu finden. Man muss die Fahrwasser in der Nähe des Ufers finden, da die Lachse verwenden diese, um flussaufwärts zu schwimmen. Beim Fischen nach wandernden Fischen sind die besten Stellen normalerweise Nackenbecken mit Stromschnellen und Becken, in denen die Fische für einen Moment pausieren.

Man findet dort auch Nackenbecken und Stellen mit rasanteren Stromschnellen, auch „Running pools“ genannt. Hier schwimmen die Lachse, sind aber dennoch gewillt anzubeißen. Gegen Ende der Saison sind Nackenbecken und stille Becken einen Versuch wert, da es weniger wandernde Fische gibt. Wegen der Größe des Flusses, ist es besonders am Anfang der Saison wichtig, die beidhändige Lachsangel als Angel zu wählen. In den kalten Gewässern zu Beginn der Saison sollten Fliegen die gleichen Tiefen, in denen Lachs schwimmen, erreichen können. Die Oberflächenströmung ist stark und der Fluss nimmt oft mit Hochwasser zu. Zu dieser Zeit verwendet man schwere Sinkschnüre beispielsweise 4 – 7 Senker. Fliegen können groß und sichtbar sein, Tubenfliegen sind besonders beliebt. So wie der Sommer voranschreitet und die Wassertemperaturen auf ungefähr 10°C steigen, kann man mit treibenden oder langsamer sinkenden Schnüren fischen. Gleichzeitig sind Leiter länger und Fliegen kleiner. Normalerweiser passiert das in der Woche vor Mittsommer. Von diesem Punkt an sind die Wahl der Schnur und Fliege von der Wassertemperatur und Wassertiefe abhängig. Der wärmste Monat der Saison ist Juli und Fischermänner verwenden längere Leiter und kleinere Fliegen. Am Ende des Monats kann die Größe der Fliege wieder zunehmen, doch die Anzahl der Fliegen sollte öfter variieren als am Anfang der Saison.

Den Großteil der Zeit beim Fischen verbringt man technisch gesehen auf einem großen Fluss. Üblicherweise wird die Angel in einem 45° Winkel flussabwärts ausgeworfen, man schwingt seine Fliege bis zum Ufer und geht ein bisschen flussabwärts. Die wandernden Fische haken wirksam an und es ist besonders passend für Treibgeschwindigkeit in kaltem Wasser. Im Hochsommer lohnt es sich weiter auf den Fluss hinaus zu fahren und die Geschwindigkeit beim Fliegenauswerfen .zu erhöhen. Selbst wenn man flussaufwärts fischt und schnell an der Schnur ziehen, kann zu Ergebnissen führen. Surfboardfliegen und Haken durchmischen sollten auch nicht vergessen werden. Beim Fischen nach Lachs ist es nie eine gute Idee bei einer einzigen Methode zu bleiben. Unsere Reiseleiter helfen die richtige Angehensweise und Technique beim Lachsfischen unter verschiedenen Konditionen zu finden.